Inkasso entlastet die Justiz

 

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V., Berlin (BDIU) veröffentlichte im Februar 2017 die Ergebnisse der von der Managementberatung Bülow & Consorten, Hamburg durchgeführten Branchenstudie Forderungsmanagement.

Danach bearbeiten die 560 im BDIU organisierten Inkassounternehmen (Rechtsdienstleister) jährlich rund 22,3 Mio. außergerichtliche Mahnungen, von denen lediglich ca. 13% (3 Mio Stück) in ein gerichtliches Mahnverfahren übergehen. Damit trägt die Inkassobranche in einem erheblichen Umfang zur Entlastung sowohl der Gerichte als auch der Vollstreckungsorgane bei.

Auftraggeber aus der gesamten Wirtschaft profitieren von der Unterstützung der Rechtsdienstleistung Inkasso beim Forderungsmanagement. Laut BDIU werden so dem Wirtschaftskreislauf jährlich mehr als 5 Milliarden EURO zurückgeführt.

Dadurch werden Forderungsausfälle reduziert und die Liquidität der Gläubiger gesichert. Im weiteren Sinne trägt die Inkassobranche auch zur Preisstabilität und Erhaltung von Arbeitsplätzen bei.

 

Verzugszinsen

 

01.01.2017:  Der Basiszinssatz beträgt weiterhin -0,88%.

Somit beträgt der Verzugszinssatz für das Jahr weiterhin 4,12% bzw. 8,12%.

 

Änderung der Verzugszinsen 

Die Deutsche Bundesbank hat mit Wirkung zum 01.07.2016 den Basiszinssatz

gesenkt und  auf -0,88% festgesetzt. 

Somit beträgt der Verzugszinssatz für das Jahr aktuell  

-  bei Rechtsgeschäften mit Verbrauchern (Privatpersonen)   4,12% 

-  bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist   8,12% 

Der Gläubiger kann aus einem anderen Rechtsgrund höhere Zinsen verlangen.

 

Verzugszinsen

01.01.2016:  Der Basiszinssatz beträgt weiterhin -0,83%.

Somit beträgt der Verzugszinssatz für das Jahr weiterhin 4,17% bzw. 8,17%.

 

Darlegungs- und Informationspflichten ab 01.11.2014

Die mit dem Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken neu in das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) eingefügte Vorschrift des § 11 a verpflichtet die Inkassodienstleister - sofern sich die einzuziehende Forderung gegen einen Verbraucher (also eine Privatperson) richtet - mit dem 1. Aufforderungsschreiben u.a. genaue Informationen über den Forderungsgrund, bei Verträgen unter konkreter Darlegung des Vertragsgegenstands und des Datums des Vertragsschlusses anzugeben. Die Angabe einer Rechnungsnummer, des Belegdatums und des Betrages reicht also in diesem Fall nicht mehr aus.


 

Damit wir unseren Pflichten gemäß § 11 a RDG nachkommen können, sind uns diese Angaben bei einer Beauftragung zu übermitteln.


 

Vor diesem Hintergrund haben wir die Formulare für die Auftragserteilung und Erteilung der Einziehungsvollmacht (bisher 1 Formular) überarbeitet und im Download-Bereich zur Verfügung gestellt.  


 

Verzugszinsen

Die Höhe der Verzugszinsen ist in § 288 BGB geregelt.  

 

Die Deutsche Bundesbank hat mit Wirkung zum 01.01.2015 den Basiszinssatz auf -0,83%

festgesetzt.

 

Somit beträgt der Verzugszinssatz für das Jahr derzeit 

 

-  bei Rechtsgeschäften mit Verbrauchern (Privatpersonen)   4,17%

 

-  bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist   8,17%

 

Der Gläubiger kann aus einem anderen Rechtsgrund höhere Zinsen verlangen. 

 

 

 

 

EGGE-INKASSO e.K.

Inh.:  Carsten Möbuß

 

Registrierter Rechtsdienstleister

nach § 10 Abs. 1 Nr.1 Rechtsdienst-

leistungsgesetz (RDG)

 

Pfarrer-Weyrather-Straße 17

D - 33184 Altenbeken

 

Tel.:   0 52 55  /  93 17 45

FAX:  0 52 55  /  93 17 46

 

in dringenden Fällen über:

0 15 20  /  34 77 14 5

 

eMail:  post@egge-inkasso.de